Lumen


Was bedeutet Lumen genau?

Lumen kommt aus dem lateinischen und bedeutet Licht. Die Lumenzahl gibt den tatsächlichen gesamten Lichtstrom eines Leuchtmittels an.

Wie werden Lumen gemessen?

Zur Lumen Messung der Taschenlampe wird eine so genannte Ulbricht Kugel verwendet. In dieser geschlossenen Kugel wird der gesamte Lichtstrom gemessen welcher von der einen einstrahlenden Lichtquelle abgegeben wird.
Wir messen den  Lichtstrom mit der kompletten Taschenlampe. Häufig wird die LED ohne die Taschenlampe gemessen, dies ergibt einen hören Lichtstrom in Lumen da die Optik nicht mit gemessen wird.
Diese Messung ergab für die Lightmo  540 Lumen im Mittel von drei getesteten Exemplaren.

1052 Lumen werden von Cree als max light output für die von uns verwendete XM-L2-U Led angegeben. Auf absolute Langlebigkeit ausgelegt, nutzen wir die LED nur zu ca. 60% aus.

Warum haben billige Taschenlampen oft so viel Lumen?

Bei einigen unseriösen Produkten werden die Lumen „frei erfunden“. Da werden gerne auch mal 400-500 Lumen je Watt versprochen, was sogar über dem  physikalischen theoretischen Maximum von ca. 350/Lumen/Watt für eine Kaltweiße LED liegt. Gängige LED haben im Moment einen maximalen Output von sehr kurzzeitig circa 150 Lumen. Dies jedoch nur wenn ausreichende zumeist aktive Kühlung vorhanden ist, und eine Stromquelle welche die entsprechende Leistung zur Verfügung stellen kann.

Wird die Lightmo heiß im Betrieb?

Nein, die höchste im Dauertest gemessenen Außentemperatur liegt unter 40 Grad. Auch die Temperatur der LED liegt weit unter der zulässigen Temperatur für das Erreichen der 50.000h Lebensdauer laut Hersteller.

Die Temperatur der LED hat einen großen Einfluss auf den Wirkungsgrad. Je niedriger die Betriebstemperatur, desto besser ist die Effizienz und Lebensdauer und um so mehr Licht erhält man mit einer Akkuladung.

Wir haben bei der Entwicklung der Lightmo ganz bewusst auf jeglichen elektronischen Schnickschnack verzichtet, um eine robuste extrem langlebige Leuchte zu erhalten.

Einige Leuchten am Markt haben tatsächlich von Temperatursensoren gesteuerte elektronische Leistungsregelungen welche kurzzeitige „Boost“ Funktion ermöglichen bis die Leuchte so heiß wird, das man runterregelt um Verbrennungen zu Vermeiden!  Andere wiederum bestromen die LED einfach bis ans zulässige Maximum (und teilweise darüberhinaus), mit der Folge extrem heißer Oberflächen und extrem verkürzter Lebensdauer. Im Internet findet man Videos von LED Taschenlampem mit denen man binnen Sekunden Papier anzünden kann.

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